Wie viele Behandlungen braucht es?

Für einen sichtbaren Effekt sind mehrere Peelingbehandlungen notwendig, abhängig von der Grunderkrankung und der Hautstruktur. Nach 2-3 Sitzungen ist meist ein erster Effekt sichtbar, es muss je nach Grund der Peelingbehandlung mit 3-8 Sitzungen gerechnet werden, selten reicht eine Sitzung. Die Haut kann in 3-wöchentlichen Abständen behandelt werden.

Es ist sehr wichtig, in einem persönlichen Gespräch den Behandlungswunsch mit den individuellen Erwartungen zu klären.

 

Können alle Hauttypen gepeelt werden?

Grundsätzlich kann bei allen Hauttypen ein Peeling durchgeführt werden, allerdings zeigt sehr dunkle Haut ein erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen (v.a. Pigmentverschiebungen). Beim Peeling wird jedoch auf den Hauttyp Rücksicht genommen und die Durchführung des Peelings auf den jeweiligen Hauttyp des Patienten eingestellt.

 

Wer darf nicht behandelt werden?

Ein Peeling darf nicht durchgeführt werden, wenn Sie eine erhöhte Narbenbildung zeigen, eine Allergie auf die Peelingsubstanz haben, eine Isotretinointherapie durchführen, schwanger sind/stillen oder eine Niereninsuffizienz haben. Falls Sie in den letzten 7 Tagen eine Herpesinfektion der Lippe hatten, muss das Peeling (falls es im Gesicht durchgeführt wird), verschoben werden. Auch darf nicht gepeelt werden, wenn im Anschluss an die Behandlung (4 Wochen nach dem Peeling) eine starke Sonnenexposition geplant ist.

 

Wie fühlt sich ein Peeling an?

Das Peeling wird von den meisten Patienten problemlos ertragen und als schmerzlos empfunden. Beim Auftragen des Peelings auf das Gesicht wird ein Brennen und ein Hitzegefühl wahrgenommen, welches nach Auftragen der Neutralisationscrème und der Kühlung mit einem gekühlten Tuch sehr schnell abklingt.

 

Gibt es Nebenwirkungen?

Das Pre-Peeling, welches während 2-3 Wochen zu Hause durchgeführt wird, kann zu leichtem Brennen, Rötung und Schuppung führen. Nach dem in der Praxis durchgeführten Peeling kann die Haut für wenige Tage leicht gerötet, überwärmt und ev. leicht geschwollen sein, wie nach einem Sonnenbrand. Am 3. -5. Tag schält sich die Haut und fühlt sich trocken an. Selten kann der Schälprozess eine Woche dauern oder sich Krusten bilden. Sehr selten kann es zu Infektionen oder Pigmentverschiebungen kommen, v.a. wenn die Haut nach dem Peeling nicht konsequent vor der Sonneneinstrahlung geschützt wird.

Bei unreiner Haut / Akne kann sich das Hautbild unter einer Fruchtsäurebehandlung bei 10% der Patienten zunächst verschlechtern. Dies ist kein beunruhigendes Zeichen sondern, ein zu Beginn der Peelingbehandlung normales Phänomen. Diese Verschlechterung legt sich im Laufe der folgenden Wochen und die Haut wird sich zunehmend verbessern.

 

Muss ich Verhaltensregeln beachten?

Es ist empfehlenswert, in den ersten 24 Stunden nach dem Peeling auf intensiven Sport und Sauna zu verzichten. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihre Haut 4 Wochen nach dem Peeling gut vor UV-Strahlung (Sonne, Solarium) schützen, da die Haut sonst dazu neigen kann, unter UV-Licht dunkler zu werden.

 

Was ist der Unterschied zu einem normalen Peeling?

Das medizinische / dermatologische Peeling darf nicht mit dem Peeling, welches Sie zu Hause oder bei der Kosmetikerin durchführen, verglichen werden. Die Konzentrationen der verwendeten Säuren und somit auch die Wirkung ist viel höher und die Säuren müssen während der Behandlung neutralisiert werden. Auch muss die Haut vorher durch das Pre-Peeling vorbereitet werden.

 

Für ergänzende Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.