Wie viele Behandlungen braucht es?

Je nach Behandlungsareal und gewünschtem Ergebnis empfehlen wir drei Sitzungen in einem Abstand von 4-6 Wochen.

 

Wie fühlt sich eine Behandlung an?

Bei PRP werden viele kleine Nadelstiche in die Haut gemacht, diese spüren sie dank der anästhesierenden Creme nicht so stark.

 

Gibt es Nebenwirkungen?

Die PRP-Therapie ist ein sehr schonendes und risikoarmes Verfahren. Da ausschliesslich körpereigenes Blutplasma verwendet wird, wird es problemlos vom Körper aufgenommen, so dass eventuelle allergische Reaktionen auszuschließen sind. Vorübergehend kann es zum Auftreten von leichten Rötungen, Schwellungen oder kleinen Blutergüssen an den Injektionspunkten kommen, die jedoch rasch abklingen, so dass es kaum zu Ausfallzeiten kommt. Selten kann es zu einer leichten Mehrpigmentierung bzw. Pigmentverschiebung im Bereich der Injektionsstelle kommen, welche sich mit der Zeit wieder zurückbildet. Die anästhesierende Creme beinhaltet den Wirkstoff Lidocain, bei einer bekannten Allergie gegen dieses Anästhetikum sollte von der Anwendung abgesehen werden.
 

Gibt es Kontraindikationen?

Patienten, die stark blutverdünnende Medikamente, wie zum Beispiel Marcoumar® oder Plavix® einnehmen oder unter Gerinnungsstörungen leiden, sollten vor der Behandlung Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt nehmen. Sieben Tage vor der PRP-Behandlung sollte kein Aspirin, ASS, Voltaren, Ibuprofen oder ähnliche Schmerz- und Rheumamittel (NSAID) eingenommen werden, da die Bildung der Blutplättchen dadurch gehemmt wird. Liegen durch Viren oder Bakterien verursachte Hautinfektionen (zum Beispiel Herpesinfektionen), Wunden oder starke Hautreizungen, wie zum Beispiel bei einem Sonnenbrand oder nach einer Laserbehandlung im Behandlungsareal vor, ist von einer Behandlung abzuraten. Weitere Kontraindikationen sind das Vorliegen von aktiven oder chronischen Infektionskrankheiten wie z.B. Hepatitis oder HIV sowie Autoimmun- und Tumorerkrankungen.
 

Was ist nach der Behandlung wichtig?

Am Behandlungstag selbst sollte auf Sport und Saunabesuche verzichtet werden. In den ersten Tagen nach der Behandlung sollten zudem keine hautreizenden Cremes oder Seren wie beispielsweise Aknesalben, Fruchtsäure-Cremes oder Anti-Aging-Präparate verwendet werden, bis die oben genannten Begleiterscheinungen abgeklungen sind. Besonders in den folgenden Wochen ist außerdem auf konsequenten Lichtschutz in Form von Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor zu achten und von Solarienbesuchen abzusehen.